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"Lass die Nahrung deine Medizin sein
und die Medizin deine Nahrung"
(Hippokrates)
Die Ernährung steht mit der Gesundheit des Tieres in Verbindung.
Viele Tiere leiden heute unter ernährungsbedingten Erkrankungen. Besonders Allergien (auch auf Futtermittel) nehmen stark zu. Die Gründe hierfür lassen sich zum einen in der Zugabe künstlicher Stoffe in den Fertigfuttermitteln finden, zum anderen liegen sie in der Qualität der einzelnen Zutaten.
Es scheint durchaus sinnvoll, die Zubereitung für seinen Vierbeiner selber in die Hand zu nehmen. So weiss man garantiert, welche Zutaten die Mahlzeit des Hundes enthält und wieviel der Hund von jeder Zutat bekommt. Es ist möglich, durch individuelle Zusätze in der Nahrung Krankheiten vorzubeugen oder diese gezielt über die Nahrung zu behandeln.
Dem Hund wird auf seinem Speiseplan Abwechslung geboten und es ist möglich auf seine speziellen Anforderungen einzugehen, die sich in einem Hundeleben auch einmal ändern können.
Viele kranke Hunde können durch die Rohfütterung neue Lebenskraft und Energie tanken. Auch verhaltensaufällige Hunde ändern sich mit der Umstellung der Nahrung oft ins Positive.
Natürlich ist die Rohfütterung kein Allheilmittel, sie kann aber die Genesung sehr gut unterstützen und zu einem vitalen und ausgeglichenen Hund verhelfen. Im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung des Tieres ist es aber von grosser Wichtigkeit, auch auf seine Ernährung einzugehen. Was nützt es, gegen Toxine und Krankheitserreger im Körper anzugehen, wenn durch die Aufnahme ungesunder oder gar gesundheitsschädlicher Futtermittel immer weitere Gifte in den Organismus des Tieres gelangen?
Meist geht die Beratung in Ernährungsfragen nicht über die Empfehlung einer bestimmten Futtermarke hinaus. Dies ist sehr schade, denn wer erst einmal die Erfolge einer gesunden Ernährung an einem Hund erleben durfte, dem es krankheitsbedingt sehr schlecht ging und der allein durch die Umstellung auf Rohfutter wieder Lebenskraft erlangte, der wird den Wert einer gesunden und artgerechten Ernährung erkennen und schätzen lernen.
Leider halten sich viele Vorurteile gegenüber der Rohfütterung hartnäckig. So ist die Meinung weit verbreitet, Hunde würden von der rohen Fütterung wild und aggressiv werden, weil die Ernährung zu "wölfisch" für den Hund sei. Im Gegenteil: eine Umstellung auf artgerechte Ernährung kann sogar helfen, sehr nervöse oder aggressive Hunde zu beruhigen. Minderwertige Nahrung wirkt sich auf das Verhalten aus! Auch der Jagdtrieb des Hundes wird durch die Rohfütterung natürlich nicht verstärkt.
Viele Hundebesitzer haben bedenken, BARF zu füttern, weil die Fertigfutterhersteller und Tierärzte immer wieder vor rohem Fleisch und Knochen warnen. Rohes Fleisch sei gefährlich - der Hund werde Parasiten oder Salmonellen bekommen, heisst es. Nur durch Fertigfutter könne der Nährstoffbedarf des Hundes gedeckt werden, wird behauptet. Knochen seien Lebensgefährlich, warnt die Fertigfutterlobby. Rohernährung sei viel zu teuer und zeitaufwändig, heisst es.
Züchter, Hundebesitzer und mittlerweile immer mehr Tierärzte sind heute der Meinung, dass Fertigfutter einer der Hauptverursacher eines schlechten Gesundheitszustandes ist. Das Ergebnis der Fütterung mit dieser auf Getreide basierenden Nahrung wird immer deutlicher durch den enormen Zuwachs an Krankheiten in unserer Hundepopulation. Krebs, Allergien, Pankreatitis, Pankreas-Insuffizienz, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche, Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen treten immer häufiger auf und lassen sich nicht einfach mit "Überzüchtung" erklären.
Ein Organismus braucht mindestens 10.000 Jahre, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung umzustellen. Um sich auf Fertigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre. In diesen 60 Jahren hat sich der allgemeine Gesundheitszustand unserer Hunde drastisch verschlechtert.
Der Hund besitzt den Verdauungsapparat eines Karnivoren; d.h., die gesamte Verdauung des Hundes ist auf rohes Fleisch und Knochen eingestellt. Salmonellen und andere Bakterien sowie Parasiten sind allgegenwärtig - ein gesunder Organismus wird damit jedoch problemlos fertig. Die Magensäure des Hundes ist sehr stark und kann Knochen, Knorpel und Fleisch problemlos verdauen. Da durch den Schlüsselreiz Fleisch ausreichend Magensäfte produziert werden, werden bei der Rohernährung schädliche Bakterien vernichtet und es kommt äusserst selten zu Parasitenbefall. Das beste Argument gegen all diese Vorurteile ist das Aussehen und die Gesundheit des roh ernährten Hundes.
Rohfütterung ist das natürlichste Futter für den Hund. Es enthält keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Zusatzstoffe, keine Farb-, Lock- und Geschmacksstoffe, sondern einzig und alleine die gewünschten Bestandteile. Dadurch, dass der Hundehalter die Mahlzeit des Hundes selbst zusammen stellt weiss er, was sein Hund zu fressen bekommt. Die Gewissheit hat er mit der Fütterung herkömmlichem Hundefutter bislang nicht.
Vorteile der Rohfütterung: