Tierheilpraxis & Tierkinesiologie


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Der kinesiologische Test

Was ist Kinesiologie?




Beim Kinesiologischen Muskeltest wird ein bestimmter Muskel auf seine Funktion hin überprüft. Grundsätzlich kann man dazu viele Muskeln benützen. Im Stehen testet man am günstigsten den vorderen Deltamuskel (Deltoideus Anterior), ein Muskel, der über den Arm getestet wird. Dieser Muskel wird dazu eingesetzt, dem Arm nach vorne anzuheben. Zum Test bringt man deshalb den Arm der Testperson 45 Grad nach vorne und übt am Unterarm, nahe des Handgeleks, Druck auf ihn aus, wobei die getestete Person versucht, den Arm in seiner ursprünglichen Position nach oben zu halten. Hält der Muskel dem Druck stand, d.h. der Arm bleibt in seiner Position, so bedeutet das, dass der Organismus der Testperson im Moment keinem Reiz ausgesetzt ist, der Stress bedeutet. Schaltet der Muskel jedoch ab, d.h. der Arm gibt nach und geht nach unten, so bedeutet das, dass der Organismus im Moment ganz allgemein oder durch einen bestimmten Reiz unter Stress steht.

Beim Kinesiologischen Muskeltest wird also nicht die Muskelkraft, sondern die Reaktion des gesamten Organismus auf eine körperliche Situation oder einen Reiz getestet. Nicht die Funktion des Muskels gibt in diesem Sinn die Antwort, sondern das Gehirn, das über den nervalen Weg den Muskel zum Anspannen oder nicht Anspannen bringt. Wird das Gehirn und damit das elektrische System durch einen Stressfaktor oder durch ein körperliches Ungleichgewicht irritiert, so ist auch diese Reizleitung nicht voll funktionsfähig, d.h. der Muskel wird nicht vollkommen intakt funktionieren und nachgeben. Besteht kein Stress im Körper, so kann das Gehirn den getesteten Muskel optimal überwachen und der getestete Muskel bleibt stabil und gibt nicht nach.

In der Praxis bedeutet das, man testet einen Muskel wie oben beschrieben. Normalerweise wird er dem Druck standhalten und in seiner Position bleiben. Wird die Testperson aber irgendeiner Art Stress ausgesetzt, so gib der Muskel nach und der Arm geht herunter. Der Körper ist eine Einheit, ein organisches Ganzes. Stress, Ernährung, Emotionen, etc. wirken sich auf alle Körpersysteme aus. Um volle Lebneskraft und damit Gesundheit zu haben, muss genügend Lebensenergie vorhanden sein. Sie ist der Hauptfaktor für die körperlichen und geistigen Funktionssysteme, denn die Lebensenergie treibt alle biologischen Prozesse an. Bringen wir die Testperson zB. mit schädlicher Nahrung, disharmonischer Musik, lautem Geschrei, Lebensmittel auf die er allergisch ist oder anderen Stressfaktoren in Berührung, so wird in diesen Situationen der Muskel nachgeben, da das elektrische System des Körpers durch den Stress kurzzeitig überfordert ist. Andererseits gibt der Muskel aber auch "Antwort", wenn er eine Substanz, wie ein homöopathisches Mittel, einen Mineralstoff, Bachblüten, bestimmte Kräuter etc. benötigt.


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